ÜBER MICH

Lernen Sie mich persönlich kennen – Auf den öffentlichen Wahlveranstaltungen

 

08. April | 18.00 Uhr Fischerheim Böttingen

10. April | 19.30 Uhr MSV-Heim Bachenau

13. April | 20.00 Uhr TSV-Halle Höchstberg

14. April | 20.00 Uhr Deutschmeisterhalle

16. April | 19:30 Uhr Schulhaus Tiefenbach

17. April | 19:30 Uhr Motorradfreunde Gundelsheim

19. April | 18.30 Uhr Eintrachthalle Obergriesheim

20. April | 18.00 Uhr Jugendtreffinitiative Gundelsheim

21. April | Stimme Wahlforum Deutschmeisterhalle

23. April | 20.00 Uhr Sportheim SG Gundelsheim

über mich

Michael Bergner

Diplom-Verwaltungswirt (FH)

Herzlich Willkommen auf meiner Internetpräsenz zur Bürgermeisterwahl in Gundelsheim.
Auf dieser Seite erfahren Sie, wer ich bin, was mich als Bürgermeister qualifiziert und welche Zukunft ich mir für Gundelsheim wünsche. Denn ich bin der festen Überzeugung:

“Gundelsheim, das geht besser.”

Über mich:

Mein bisheriger Lebensweg ist geprägt von Richtungsänderungen, die immer auf Basis einer festen Überzeugung getroffen wurden. Mit 17 Jahren, die Informationstechnologie erlebte ihren ersten wirtschaftlichen Aufschwung, begann ich eine Ausbildung als Fachinformatiker bei der TDS AG in Neckarsulm. Seit früher Kindheit mit der Informationstechnologie aufgewachsen, zunächst mit C64, dann mit PCs, war die Ausbildung zum Fachinformatiker ein logischer und konsequenter Schritt. Ausgelöst durch den Zusammenbruch des Neuen Markts 2002, sah sich mein Ausbildungsbetrieb wegen des angespannten Arbeitsmarktes nicht in der Lage, mich in ein festes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Als gerade ausgelernter, arbeitswilliger Fachinformatiker mitgeteilt zu bekommen, dass man keinen Platz mehr im Unternehmen hat, war für mich der schwerste Rückschlag in meinem beruflichen Werdegang.

Neben der schlechten Arbeitsmarktlage 2002 war der noch abzuleistende Wehrdienst ein weiteres Einstellungshindernis. Deshalb führte mich mein nächster Weg zum Wehrdienstberater, um dieses Hindernis so schnell wie möglich zu beseitigen. Beim persönlichen Gespräch mit dem Wehrdienstberater äußerte ich den Wunsch, in einer ähnlichen Einheit zu dienen wie mein Vater, der sich zu Zeiten des Kalten Krieges für 12 Jahre verpflichtet hatte. So kam es, dass ich 26 Jahre nach meinem Vater den Wehrdienst beim Panzerbataillon 363 in Külsheim antreten konnte. Der Dienst bei der Bundeswehr war eine intensive Erfahrung, die ich trotz aller Anstrengungen und Beschränkungen der persönlichen Freiheit nicht missen möchte. Bei der Bundeswehr reifte in mir der Wunsch, einen Beruf auszuüben, der sich nicht an wirtschaftlichen Zielen als oberste Maxime orientiert, sondern dem Allgemeinwohl in unserem Land dient. So stand nach den regulären 9 Monaten meines Wehrdienstes das nächste Ziel deutlich vor Augen – die Laufbahn im gehobenen Kriminaldienst beim Bundeskriminalamt (BKA).

Um den Einstellungskriterien des BKA zu genügen war es erforderlich, die allgemeine Fachhochschulreife zu erlangen. Diese erwarb ich an der Johann-Jakob-Widmann Schule in Heilbronn verbunden mit der schulischen Ausbildung zum Technischen Kommunikationsassistenten. Bedingt durch Termindifferenzen zwischen Entlassung aus der Bundeswehr, dem Erreichen der Fachhochschulreife und dem Einstellungsverfahren beim Bundeskriminalamt war es in diesen Zeitabschnitten vorübergehend notwendig, meinen Lebensunterhalt über verschiedene geringfügige Beschäftigungen zu finanzieren. In dieser Zeit sammelte ich viele Erfahrungen aus unterschiedlichen Berufsgruppen**.

2006 bewarb ich mich zum Einstellungstermin 01. April 2007 beim Bundeskriminalamt. Das Auswahlverfahren erstreckt sich über ein Jahr und ist in mehrere Prüfungsabschnitte unterteilt. Nur mit intensiver Vorbereitung sowie den geeigneten Schlüsselqualifikationen war das Auswahlverfahren – es hatten sich ca. 5.000 Studienanwärter auf die 20 zu vergebenden Stellen beworben – zu bestehen. Zwei Wochen vor dem Einstellungstermin 01. April hatte ich die schriftliche Zusage der obersten Polizeibehörde Deutschlands in der Hand. Ziel erreicht!

Das Studium an der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) war eine herausfordernde und erneut sehr interessante Aufgabe. Neben den grundlegenden Fächern wie Volks- und Betriebswirtschaftslehre, öffentliche Finanzwirtschaft und Verwaltungsrecht war Staatsrecht das für mich eindrucksvollste Studienfach. Die Beziehungen zwischen den in der Verfassung verbrieften Grundrechten jedes Menschen, der Staatsorganisation und den demokratischen Grundprinzipien erfassend, zeigte mir, dass Deutschland ein Rechtsstaat von hohem Wert ist. Erstmals wurde mir vor Augen geführt, wie bedeutend die Teilnahme der Staatsbürger an den politischen Prozessen in unserem Lande ist, damit die Demokratie in Deutschland lebendig bleibt.

Ergänzend zum allgemeinen verwaltungsfachlichen Studium an der Bundesakademie wurde die polizeiliche Spezialausbildung in den Studienverlauf integriert. Auch die zu erstellende Diplomarbeit hatte stets eine polizeiliche Thematik. Aufgrund des polizeilichen Themenschwerpunktes wurde meine Diplomarbeit über den Einfluss ostasiatischer organisierter Kriminalitätsstrukturen in Deutschland als Verschlusssache eingestuft und konnte daher nicht veröffentlicht werden.

Nach Beendigung des Studiums 2010 wurde ich der Abteilung ‘Schwere und organisierte Kriminalität’ des BKA zugeteilt. Mein erstes Aufgabengebiet war die Internationale Rechtshilfe in strafrechtlichen Angelegenheiten. Zentraler Arbeitsschwerpunkt war der internationale polizeiliche Informationsaustausch mit INTERPOL, EUROPOL und bilateral mit den INTERPOL-Dienststellen der jeweiligen Staaten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe sind rechtliche Prüfungen der polizeilichen Staatsverträge wesentlich, um die Rechtmäßigkeit der Auskunftsersuchen festzustellen.

Ab 2013 wurde ich, aufgrund der wachsenden Bedeutung der Internetkriminalität, der Organisationseinheit ‘Cybercrime’ des BKA zugewiesen. Um eine generelle strategische Koordinierung auf europäischer Ebene zu erreichen, wurde durch den Ständigen Ausschuss für die Innere Sicherheit des Europäischen Rates der ‘EU Policy-Cycle’ eingerichtet. Dieser definiert strategische Ziele und unterlegt diese mit EU-weiten polizeilichen Maßnahmen, um die Sicherheitslage der europäischen Gemeinschaft zu stärken. Dabei übernahm das BKA für den Deliktsbereich ‘Cyber-Attacks’ die Führungsaufgabe. Auch wegen meiner fachlichen Eignung als ausgebildeter Fachinformatiker wurde ich von der Abteilungsleiterin des BKA direkt dieser leitenden Arbeitsgruppe zugeteilt.

Im Zuge dieser neuen Aufgabe waren regelmäßige internationale Arbeitstreffen bei EUROPOL in Den Haag notwendig. In kurzer Zeit war es mir möglich, Fachvorträge vor Gremien in der Arbeitssprache Englisch zu halten. Eine zusätzliche Schlüsselqualifikation, die Diplomatie auf internationaler Ebene, war hingegen eine gänzlich neue Erfahrung. Hier lernte ich, für unterschiedliche Zielsetzungen einen gemeinsamen Nenner zu finden, verschiedenste Interessen in Einklang zu bringen und diese auch zu vermitteln. Diese erworbenen Kompetenzen möchte ich als Bürgermeister der Stadt Gundelsheim einsetzen, um gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern die notwendigen Entscheidungen partnerschaftlich zu erarbeiten und mit der Verwaltung umzusetzen.

Der Entschluss, meiner beruflichen Laufbahn nochmals eine andere Richtung zu geben und als Bürgermeisterkandidat in meiner Heimatstadt Gundelsheim anzutreten, reifte in einem Prozess, der sich über ein Jahr erstreckte. Durch die Arbeit im BKA wurde mir vor Augen geführt, wie richtungsweisend die Vorgaben der politischen Vertreter sind und dadurch direkten Einfluss auf die Arbeitsweise der Behörden nehmen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich als Bürgermeister Gundelsheims den demokratischen Willensbildungsprozess meiner Heimatstadt stärken kann. Ich möchte den vielen Bürgern, die mit politischen Entscheidungen unzufrieden sind, aufzeigen, dass Demokratie bedeutet, für seine Überzeugung einzustehen. Auf kommunaler Ebene möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern Gundelsheims beweisen, dass ihre aktive Teilnahme am ortspolitischen Geschehen dazu führt, ihr direktes Lebensumfeld nach ihren Wünschen mitzugestalten. Die Belange der Stadt Gundelsheim und ihrer Teilorte werden für mich immer oberste Priorität haben. Dafür stehe ich ein!

Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.

Richard von Weizsäcker (1920-2015), dt. Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident

BIO GRAFIE

Persönliches

  • Geboren am 26. Mai 1982
  • Ledig, römisch-katholisch
  • Aktives Mitglied der SG Gundelsheim
    Vereinsabteilung Handball

Ausbildung

  • 2007 – 2010 Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH)
    Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV)
    in Brühl und Wiesbaden (Öffentliche Sicherheit)
  • 2005 – 2006 Allgemeine Fachhochschulreife
    Johann-Jakob-Widmann Schule Heilbronn
  • 2003 – 2004 Bundeswehr Grundwehrdienst (9-Monate)
    4. Kp./PzBtl. 363 in Külsheim
  • 1999 – 2002 Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration
    TDS AG in Neckarsulm
  • 1998 – 1999 Berufskolleg Technik und Medien
    Christian-Schmidt-Schule Neckarsulm
  • 1992 – 1998 Realschule Gundelsheim
  • 1988 – 1992 Grundschule Gundelsheim

Beruf

  • 2013 – 2015 Mitglied der leitenden Arbeitsgruppe des EU Policy-Cycle EMPACT
    für den Bereich ‘Cyber-Attacks’
  • 2013 – 2015 Bundeskriminalamt Wiesbaden
    Abteilung ‘Schwere und organisierte Kriminalität’
    Fachbereich:
    Cybercrime – Grundsatzangelegenheiten / Gremienarbeit
  • 2010 – 2013 Bundeskriminalamt Wiesbaden
    Abteilung ‘Schwere und organisierte Kriminalität’
    Fachbereich:
    Internationale Rechtshilfe in strafrechtlichen Angelegenheiten
  • 2007 – 2008 Praxissemester Kriminalpolizeidirektion Konstanz

STAND PUNKTE

Transparente Informationspolitik

Eine transparente Informationspolitik der öffentlichen Verwaltung ist das Fundament für ein aktive politische Beteiligung der Bürger in Gundelsheim. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die gewählten Gemeinderäte müssen über alle Arbeits- und Entscheidungsprozesse der Verwaltung konkret und umfassend informiert sein. Dafür setze ich mich als Bürgermeister aktiv ein. Nur so kann dem grundlegenden Demokratieprinzip ‘Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus’ aus Art. 20 des Grundgesetzes gebührend Rechnung getragen werden. Zusätzlich hat sich durch den informationstechnischen Fortschritt der letzten Jahre das Internet zu einem menschlichen Grundbedürfnis entwickelt. Hier muss sich die Verwaltung den Gegebenheiten anpassen und unter Nutzung des Internets und der sozialen Medien den Bürgerinnen und Bürgern einen zusätzlichen Kommunikationskanal bereitstellen. Noch nie war es so einfach, die Bürger in die demokratischen Entscheidungsprozesse einzubinden und in einen Dialog zu treten, um das beste Ergebnis für Gundelsheim zu erreichen. Dieses Potenzial muss zukünftig genutzt werden.

Mein Herz schlägt für Gundelsheim

Gundelsheim ist meine Heimat. Die ersten 25 Lebensjahre habe ich in Gundelsheim gelebt, bin hier aufgewachsen und sozial fest verwurzelt. Trotz meines beruflichen Wandels und den dadurch bedingten Umzug nach Mainz war mein Lebensmittelpunkt immer in Gundelsheim. Auch die Distanz zwischen meinem Wohnort und meiner Heimat hindert mich nicht daran, mich aktiv im Sportverein der SG Gundelsheim zu engagieren. Durch mein Studium an der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung habe ich mir die verwaltungsfachlichen Fähigkeiten angeeignet, um mit Herz und Verstand meine Stadt als Bürgermeister voranzubringen. Ich muss nicht erst Gundelsheimer werden – ich war noch nie etwas anderes.

“Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.”

Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker

Eine Stadt - 6 Identitäten

Die Eingemeindungen der früher selbständigen Gemeinden Böttingen (1938), Tiefenbach (1971), Bachenau (1974), Obergriesheim (1974) und Höchstberg (1975) in die Stadt Gundelsheim im Zuge der Gebietsreform erfolgte vor meiner Geburt. Von daher waren sie für mich schon immer feste Bestandteile der Stadt und ihre Bürger im Besitz aller Rechte und Ansprüche, die Gundelsheimer Bürger an ihre Verwaltung richten können. Die Klassenkameraden meiner Schulzeit und Freunde in den Ortsteilen sind Gundelsheimer mit der persönlichen Identität ihrer Teilorte. Gerne besuche ich die jährlichen Straßenfeste und auch die kleineren Veranstaltungen innerhalb des Jahres, was mir allerdings in den letzten Jahren wegen meiner beruflichen Bindung in Wiesbaden nicht mehr im früheren Umfang möglich war. Die in den Teilorten vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen will ich nicht nur erhalten, sondern dafür sorgen, dass das Gemeinschaftsgefühl weiterentwickelt wird. Böttingen, Tiefenbach, Bachenau, Obergriesheim und Höchstberg werden in meiner Arbeit stets die gleiche Priorität einnehmen wie der namensgebende Kernort Gundelsheim.

Aktive Unterstützung der Vereinsarbeit

Die Vielfalt der Vereine in Gundelsheim ist bemerkenswert. Bereits in jungen Jahren war ich aktiv im Sportverein. Zunächst Leichtathletik und Karate, dann ein kurzer Zwischenstopp in der Abteilung Fußball, bis ich meine Leidenschaft für den Handballsport entdeckte. Was die Vereine in Gundelsheim und den Teilorten zu leisten im Stande sind, ist beachtlich. Hier muss auch die öffentliche Verwaltung die Weichen stellen, um die Vereinskultur und das Ehrenamt hochzuhalten. Vor Jahren wurde das sehr beliebte Gundelsheimer Altstadtfest eingestellt und dadurch vielen Vereinen die Möglichkeit genommen, zusätzliche Einnahmen zu erwirtschaften. Durch mein damaliges ehrenamtliches Engagement im Freitagstreff der katholischen Kirchengemeinde weiß ich aus erster Hand, wie wichtig dieses Gemeindefest war, um die Vereinsfinanzen aufzubessern und dadurch beispielsweise die Jugendarbeit zu fördern. Mein erklärtes Ziel ist es, auch in Gundelsheim wieder ein attraktives Gemeindefest einzuführen. Die Gemeindefeste der Teilorte sind ein positives Beispiel dafür, dass ein Gemeindefest von Bürgern für Bürger funktioniert und für die Vereine rentabel ist.

KONZEPT IDEEN

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Belebung der Altstadt

Die historische Altstadt war in meinen Kindertagen der soziale Treffpunkt vieler Gundelsheimer. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich für meinen Vater bei ‘Schreibwaren Gottwald’ immer die neuste Ausgabe von ‘Perry Rhodan’ kaufen durfte. Bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel gehört dieses Bild der lebhaften Straßen im historischen Ortskern leider der Vergangenheit an. Die Artikel des täglichen Bedarfs kauft man nun in den vielen Einkaufszentren, die mit dem Auto gut erreichbar sind und viele unterschiedliche Warengruppen an einem Ort bündeln. Die großen Einzelhandelsketten haben wirtschaftliche Filialkonzepte erarbeitet und diese sehen es oft nicht vor, ihre Filialen in bereits vorhandenen Immobilien umzusetzen, da die Verkaufsflächen oftmals unzureichend sind. Dies wird auch auf Seite 118 des Einzelhandelsgutachtens der Stadt Gundelsheim so festgestellt. Auf diesen Wandel muss reagiert werden. Meiner Ansicht nach sollte die historische Altstadt zukünftig primär touristisch und kulturell genutzt werden, um die gepflasterten Straßen wieder mit Leben zu füllen.

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Nutzung der Deutschmeisterhalle

Die Deutschmeisterhalle ist neben Schloss Horneck und der historischen Altstadt ein weiteres bedeutendes Wahrzeichen unserer Stadt. Auch hier schlummert touristisches und kulturelles Potenzial für Gundelsheim, das zur Zeit weitestgehend ungenutzt ist. Schon fast vergessen sind die Zeiten, in denen klassische Rocklegenden wie Uriah Heep oder Nazareth Konzerte gaben und viele Menschen nach Gundelsheim lockten. Nach der notwendigen Sanierung der Deutschmeisterhalle möchte ich dafür sorgen, dass auch außerhalb der beliebten Karnevalszeit wieder Leben in die Deutschmeisterhalle einkehrt. Durch die Anbindung Gundelsheims an die Stadtbahn Nord ist ein attraktives Verkehrsmittel vorhanden, das viele Menschen nach Gundelsheim bringen kann, wenn das kulturelle Angebot stimmt.

Regionaler Wochenmarkt

Gundelsheim ist geprägt von seiner ländlichen Lage. Viele Landwirte in der Umgebung produzieren hervorragende regionale Produkte, die in vielerlei Hinsicht konkurrenzlos sind und sich von der Masse abheben. Diese hochwertigen Produkte gehören frisch und regional vermarktet. Ein regelmäßiger Wochenmarkt in der Altstadt mit den besten regionalen Erzeugnissen kann helfen, die Gassen der Altstadt wieder zu beleben und verbessert dabei auch die Nahversorgungslage im Ortskern. Durch die direkte Vermarktung frischer Produkte regionaler Herkunft wird durch kurze Wege die Umwelt  geschont und die ortsansässigen Landwirte unterstützt.

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Stadtbahn Nord

Durch die Anbindung Gundelsheims an die Stadtbahn Nord erhofften sich viele Pendler wie auch die Bürgerinnen und Bürger eine erhebliche Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Richtung Heilbronn und Mosbach. Es wurden hohe Investitionen getätigt und die Haltestelle Gundelsheim umfassend baulich für die Stadtbahn angepasst. Im Ergebnis kann man nach derzeitigem Stand festhalten, dass diese hohen Investitionen nicht zu einer Verbesserung des öffentlichen Nahpersonenverkehrs geführt haben. Durch die Umbaumaßnahmen am Gundelsheimer Bahnhof wurde die vorherige Barrierefreiheit beseitigt. Für gehbehinderte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Müttern mit Kinderwagen besteht derzeit keine akzeptable Möglichkeit, das Gleis 2 zu erreichen, um in Richtung Heilbronn zu fahren – eine ganz klare Verschlechterung. Die kommunizierten Lösungsvorschläge, Heilbronn dennoch zu erreichen, sind untragbar. Hier muss unverzüglich politischer Druck aufgebaut und schnellstmöglich eine akzeptable und praktikable Lösung gefunden werden.

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Einhaltung der Haushaltsgrundsätze

Die Haushaltsführung der öffentlichen Verwaltung hat den festen Regeln der geltenden Gesetze zu folgen. Neben dem Grundsatz der Öffentlichkeit, der die Kontrolle durch die Gemeinschaft ermöglichen soll, steht der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit in der Haushaltsführung an erster Stelle. Dieser Grundsatz verpflichtet die Verwaltung zur Einhaltung des Minimalprinzips, was besagt, dass Aufgaben und Ziele mit möglichst wenig (Haushalts-)mitteln zu erreichen sind. Die Verwaltung hat die oberste Pflicht, mit den ihr gegebenen Einnahmen das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Hier sehe ich, die Vergangenheit betrachtet, einen konkreten Handlungsbedarf. Die Pro-Kopf Verschuldung ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und erreicht zum Ende des laufenden Haushaltsjahres voraussichtlich einen vierstelligen Betrag. Mit einer erwarteten Gesamtschuldenlast von über 7,55 Mio. € muss die Verwaltung Gundelsheims noch genauer prüfen, welche Investitionen zukünftig vorrangig sind und in welchem Umfang und welcher Qualität diese umgesetzt werden können. In der jetzigen Zeit des billigen Geldes aber auch der fließenden Einnahmen gilt es, die finanziellen Möglichkeiten von Gundelsheim durch Umschuldungen zum einen und durch Tilgungen zum anderen wieder zu erweitern. Die Verbindlichkeiten müssen reduziert werden.

Die Pflicht zur transparenten Haushaltsführung ist nicht nur im Grundgesetz, sondern auch in der Gemeindeordnung Baden-Württemberg geregelt (§ 81 GemO). Die gesetzlichen Bestimmungen sehen hier eine öffentliche Auslegung der Haushaltssatzung für die Dauer von 7 Tagen vor. Aus meiner Sicht einer transparenten Informationspolitik ist das bei Weitem nicht ausreichend. Der interessierte Bürger hat für mich jederzeit die Möglichkeit, nicht nur Einsicht in die Haushaltssatzung zu nehmen, sondern auch den Anspruch, dass die Verantwortlichen den Inhalt und die sich daraus ergebenden Zusammenhänge in angemessenem Umfang erläutern.

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Gemeinsam Kompetenzen bündeln - Für Gundelsheim

Viele Bürgerinnen und Bürger Gundelsheims haben Sachverstand in vielen unterschiedlichen Bereichen. Diese Kompetenzen benötigen eine Stimme und einen Raum indem sie gehört werden können. Gemeinsam für das Wohl Gundelsheims zu sorgen liegt im Interesse jedes Bürgers und im direkten Dialog können innovative Lösungen gefunden werden. Als Bürgermeister ist es mein erklärtes Ziel, Fachwissen der Bürger in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

“Direkte Demokratie ist mit Bürgerbeteiligung zutiefst verbunden – sie setzt auf Partizipation und Kompetenz der Bürger.”
Georg Kohler (*1945), schweiz. Prof. für politische Philosophie

Sie haben Ideen für Gundelsheim? Schreiben sie mir. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen im Interesse unserer Stadt.

“Wer lernen will, muß hören. Beim Selbstreden lernt man nichts.”
Bernd Pischetsrieder (*1948), dt. Manager, ehem. Vorstandsmitgl. Volkswagen AG

IN KONTAKT

Sollten sie Fragen zu meiner Person
oder zu meinen Standpunkten haben kontaktieren sie mich:

Michael Bergner
Kilianstraße 11
74831 Gundelsheim
kontakt@michaelbergner.de

Tel.: +49 (0)  1522 / 896 5120

Leben Sie Demokratie. Gehen Sie wählen.

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Angaben gemäß § 5 TMG:

Michael Bergner
Kilianstrasse 11
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Kontakt:

Telefon: 01522/8965120
E-Mail: kontakt@michaelbergner.de

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